5 Kirchen
Jugendfreizeiten
Reisetagebuch Korfu 2015

15.07.2015

Hallo Mama, hallo Papa, liebe Daheimgebliebene, 

zuerst einmal möchte ich mich gerne vorstellen. Ich bin der kleine Maulwurf Vassilis und ich habe mich auf die Ferienfreizeit der Kolping Jugend geschmuggelt und werde für Euch ein wenig spionieren und Euch ab und zu berichten, was hier hinten so passiert.


Nachdem wir am Montagabend super pünktlich losgefahren sind, sind wir am Dienstag so gegen halb zwei ganz entspannt in Ancona am Hafen angekommen. Die Menschen haben die meiste Zeit geschlafen und waren sehr ruhig. Am Hafen in Ancona mussten wir ein bißchen warten, bis wir endlich aufs Schiff konnten. Hier war es sehr warm. Auf der Fähre haben wir uns ein lauschiges Plätzchen gesucht und endlich mal die Beine langgestreckt, geduscht und ein wenig auf Deck gechillt.
Die „großen Menschen“ haben gesagt, dass die „kleinen Menschen“ ganz lieb waren und es eine sehr entspannte Überfahrt war. Heute Morgen so gegen halb neun sind wir im Hafen von Corfu eingelaufen. Nach dem Sonnenaufgang konnten wir an der Reling schon eine ganze Weile einen Blick auf die Nordküste der Insel werfen.
Als wir am Hafen ankamen, waren wir leider immer noch nicht am Ziel. Wir sind noch einmal in einen Bus gestiegen und nach einer Stunde Fahrt an unserem Haus angekommen. ENDLICH! Dort war jedoch auch noch eine andere Gruppe, so dass die Menschen die Zimmer noch nicht beziehen konnten; ich werde mir wohl einen schönen Platz im Garten aussuchen. Also haben wir den Bulli ausgepackt und die Häuser soweit es ging eingerichtet und die Menschen sind in den  Pool gesprungen. Ich bleibe lieber auf meiner Liege sitzen, Wasser ist nichts für mich.
Eigentlich wollten die großen Menschen für die kleinen Menschen heute kochen, aber irgendwie scheitert es gerade noch an der Technik. Aber ich glaube jetzt kocht das Wasser für die Nudeln endlich. Das wird auch höchste Zeit; manche Menschen sind schon ganz grumpig, weil sie so Hunger haben. Es war ja auch wirklich eine lange Zeit. Aber die Bolognese Sauce ist schon fertig und die Melone für den Nachtisch auch, wenn nur endlich das Wasser kochen würde.
So ich lege mich jetzt noch ganz gepflegt in die Sonne und gucke mal, was mich hier in den nächsten Tagen so erwartet.

Liebe Grüße Euer Vassili Spionidas

17.07.2015

Liebe Mama, lieber Papa, liebe Daheimgebliebene,

 

hui da sind schon wieder zwei Tage vergangen, seitdem ich meinen ersten Spionagebericht geschrieben haben. Die Zeit vergeht hier einfach wie im Flug. An unserem ersten Abend waren wir ganz schön müde, aber früh schlafen gehen wollten wir trotzdem nicht. Die großen Menschen haben irgendwann angefangen mit der Gitarre zu singen und es hat gar nicht lange gedauert, da hatte sich ein richtiger Chor gebildet. Um Mitternacht hatten wir dann gleich unser erstes Geburtstagkind, Lisa. Gut, dass der Chor sich vorher eingesungen hatte, so dass es gleich ein ordentliches Ständchen gab. Mit einem Partyhut bewaffnet (den sie auch den ganzen nächsten Tag getragen hat, sogar am Strand) hat Lisa an alle Geburtstagstorte der besonderen Art verteilt.



Da die Menschen ja eigentlich eher tagaktiv sind, ist dann doch irgendwann Ruhe eingekehrt und ich konnte mich in mein Loch verkriechen. Am nächsten Morgen hatten dann manche auch ganz kleine Augen. Die großen Menschen haben sich auf den Weg gemacht die Roller zu besorgen und die wir waren am Hausstrand in Roda. Weiter weg konnten wir ja noch nicht, weil die Motorisierung fehlte.
Nachmittags fanden sich dann alle Menschen wieder am geliebten Pool ein und ließen den Tag ganz gemütlich ausklingen. Ich habe das Gefühl, sie passen sich immer mehr an die südliche Mentalität an. Das ist auch ganz gut so, denn die Essenszubereitung hat wieder etwas länger gedauert (mal wieder das Gas); aber die Gruppe hat es mit viel Gelassenheit genommen und einfach gewartet. Das war schön zu sehen, dass alle so viel Verständnis hatten. Abends als ich dann endlich zu Hochform auflaufen wollte, war es etwas ruhiger. Es wurden viele Gesellschaftsspiele gespielt und Schlaf nachgeholt.

Heute, 17.07., startete der Tag früh (das war gar nichts für meine Äuglein). In mehreren Touren sind wir nach Agios Gerogios gefahren. Das war ganz schön weit, aber auf unserem Weg konnten wir viel von der Landschaft sehen. Die Olivenwälder, die Küste und die grünen Berge. An unserem Strand hatten wir eine tolle Aussicht auf die vorgelagerten Felsen und das Wasser war sehr erfrischend. Umso heißer war es jedoch am Strand. Gott sei Dank gab es Sonnenschirme. Im Wasser wurden die Poolnudeln ausgiebig genutzt, ein Volleyballnetz im Wasser gebaut, geschnorchelt und die Menschen haben einfach ihren Urlaub genossen. Nachmittags wurde es aber auch Zeit, dass wir nach Hause kamen. Es war echt heiß. Ein Hoch auf den wunderbaren Pool. Heute Abend gibt es einen ersten kleinen Ausflug ins abendliche Roda, zu dem gleich alle aufbrechen. Was die kleinen Menschen noch nicht wissen, morgen dürfen sie ausschlafen und es geht erst so gegen 1 Uhr mit einer Poololympiade los. Das wird gleich eine Freude in der Abendrunde, wenn sie das erfahren!!!!

Also, ich geh mich jetzt fertig machen, auch Maulwürfe sind eitel!

Liebe Grüße Euer Vassili Spionidas

19.07.2015 (morgens früh)

Liebe Mama, lieber Papa, liebe Daheimgebliebene,

wie ihr ja wisst, haben wir vorgestern Abend unseren ersten Ausflug nach Roda gemacht. Zuerst sind die Menschen ein bißchen über die abendliche Promenade geschlendert, haben am Strand gesessen und als es wegen guten Betragens der kleinen Menschen eine Verlängerung gab, fanden sich nach und nach alle in der Pirates Bar ein. In der Gruppe gestärkt wurde Helene in der griechischen Karaoke-Bar zum Leben geweckt. Da war richtig Stimmung! Leider, wie die kleinen Menschen fanden, war die „Disco-Nacht“ viel zu früh und es ging zurück ans Haus, wo aber noch bis in die frühen Morgenstunden ausgeharrt wurde.

Das war ausnahmsweise mal gar kein Problem, denn gestern war Ausschlafen angesagt. Jeder hatte die Möglichkeit lange zu schlafen und dann bis 12 Uhr mittags zu frühstücken. Die großen Menschen haben sich auf den Weg gemacht einen neuen Strand zu erkunden und eine Überraschung vorzubereiten. Gegen halb zwei traten die kleinen Menschen dann zur Poololympiade an. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut und fachmännisches Personal engagiert. Einen Bademeister, der den Überblick über das Treiben im Wasser behielt, Karla Kolumna eine rasende Reporterin an Land und im Wasser, eine kalifornische Fitnesstrainierin, die das Aufwärmprogramm leitete und 4 hochqualifizierte Teamleiter. Mit Schlachtrufen und „Klatschhänden“ wurden die Teams kräftig angefeuert. In 7 verschiedenen Disziplinen haben die Teams sich bewiesen und dem anderen Team nichts gegönnt. Nach einer kleinen Hot-Dog Pause traten alle dann zum großen Finale an. Die Stimmung war wie aufgeladen, vor allem weil sich zwischen zwei  etwa gleich starten Teams eine sportliche „Feindschaft“ gebildet hatte. Im packenden Finale, siegte dann das Team „Alpha-DNA“, welches mit Taktik und Kraft im packenden „alle gegen alle“ Kampf besiegt hat. Trotz Ausschlafens waren die kleinen nach dieser Olympiade total kaputt und haben erst einmal eine Siesta eingelegt und nach dem Abendessen einen ruhigen Abend eingeläutet.
Spannend ist es hier, das kann ich Euch sagen. Und obwohl es so warm ist, verträgt mein Fell die Hitze ganz gut. Meist weht ein kühles Lüftchen und die Sonnenschirme spenden Schatten. Viel besser als in Deutschland!

Also, da der ganze Tag heute noch vor uns liegt, leg ich mich mal wieder auf die Lauer.

Macht es gut, Euer Vassili Spionidas

21. 07.2015

Hallo Mama, hallo Papa, liebe Daheimgebliebene,

als ich das letzte Mal berichtet habe, waren wir gerade auf dem Sprung zu einem weiteren Highlight. Mit den Rollern und einem Bulli-Shuttle Service fuhren wir zum Strand von Sidari. Da wir so früh aufgestanden waren, gab es für uns alle Sonnenschirme und Liegen auf dem Sandstrand. Das war äußerst komfortabel. Da sich die kleinen Menschen nach einer Weile am Strand manchmal ein bißchen langweilen, gab es hier eine Abwechslung. Alle wurden nach und nach auf dem „Crazy Ufo“ eine Runde durch das Meer gezogen. Hui, das war ein Gekreische und ein Spass. Am Anfang noch langsam vor sich hin zuckelnd, legte das Motorboot richtig los, sobald es sich auf offenem Meer befand. Das hat allen sehr gut gefallen und war ein richtiges Highlight

So schön auf der Liege und im Schatten konnten wir es gut hier aushalten. Neben unseren Liegen veranstaltete Radio Korfu mit einer großen Gruppe Italienern eine Strandparty, so dass wir auch noch bestens mit Musik versorgt wurden. Gegen 15 Uhr machte sich dann ein Großteil der Gruppe auf den Weg nach Hause an den Pool. Die Rollerfahrer wollten aber noch ein wenig von der Insel sehen und fuhren eine Panoramatour durch den Nordwesten Korfus. Kleine Bergdörfer, schattige Olivenhaine und heißer Asphalt der ständige Begleiter. Auch wenn am Ende der Tour der Popo  ganz schön schmerzte waren sich doch alle einig, dass es ich gelohnt hatte. Als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, bestand am Abend die Möglichkeit zu einem traditionellen Fest im nahegelegenen Dörfchen Kounavades/Velonades zu fahren. Das Fest wird zu Ehren des Propheten Elias ausgerichtet und tausende Besucher (Einheimische und Touristen) strömen jedes Jahr um den 20. Juli dorthin. In Anbetracht der noch kommenden anstrengenden Tage und eines Schlafdefizits machten sich nur die großen Menschen und 6 kleine Menschen auf den Weg. Für diese hat sich der Ausflug aber gelohnt. Es war wirklich sehr beeindruckend, wie mitten in einem Olivenwald ein Festplatz aufgebaut war. Viele Essenstände mit den großen Spießen an denen man Souvlaki kaufen konnte, eine Tanzbühne mit traditioneller griechischer Live Musik und verschiedenen Verkaufsstände. Die Atmosphäre war ganz besonders und es war schön Teil dieses Events zu sein und die kleinen Menschen reihten sich sogar in den griechischen Tanzreigen ein.

Aufgrund eines diagnostizierten Schlafdefizits bei allen war an diesem frühe Bettruhe verordnet worden, so dass wir auch um Mitternacht wieder am Haus waren. Das war ein sehr schöner Tag; vollgepackt mit Erlebnissen und vielen kleinen Highlights.

Gestern Morgen mussten wir dann ganz früh aufstehen, denn unser Ausflug nach Korfu-Stadt stand an.  Da die Strecke so weit ist, wurde ein zweiter Bus bestellt und so kamen wir alle recht zügig in Korfu Stadt an. In den kleinen, schattigen Gässchen mit den vielen bunten Geschäften ließen wir uns treiben, gingen im Gewirr verloren und fanden uns am Ende doch alle wieder. Neben dem vielen touristischen Nippes kann man hier vor allem gut Produkte aus Leder und Olivenholz kaufen.

Da es nachmittags aber dann doch so langsam sehr warm wird und der Pool ganz ganz laut ruft, sind wir um halb 3 wieder Richtung „Heimat“ aufgebrochen. Da die Roller aber täglich Auslauf benötigen, ist eine kleine Truppe noch zu einem Extraausflug gestartet. Noch weiter in den Süden zum Sissi Schloss dem Achilleon. Hier machte sich eine kleine Gruppe (nur Mädchen ;-) ) auf den Weg das Feriendomizil der österreichischen Kaiserin anzuschauen. Besonders eindrucksvoll ist hier der Garten mit der phantastischen Aussicht. So einen Zweitwohnsitz hätte ich auch gerne!

Achill Sissi Schloss
Annette Angenendt
Terasse Achilleon

Gruppenbild vorm Schloss
Annette Angenendt


Nach diesem kleinen kulturellen Ausflug ging es dann quer über die Insel nach Hause. Ich sage Euch, nach so einer Tour brummt das Hinterteil. Mann oh mann, aber besser als auf dem Roller kann man die Insel einfach nicht kennenlernen.
Durch die am Tag vorher verordnete frühe Bettruhe, waren die Lebensgeister wieder geweckt, so dass einem weiteren Besuch in Roda und der Pirates Bar nichts im Wege stand. Einige kleine Menschen genossen erst die Atmosphäre am verlassenen Strand, um dann später beim Tanzen alles zu geben.
Das allerbeste an diesem Besuch war, dass heute alle ausschlafen können.
Ein harter Kern hat sich um halb elf zu einer weiteren Roller/Strandtour aufgemacht, der Rest schlummert jetzt um die Mittagszeit immer noch. Naja, es ist ja auch Urlaub und die großen Menschen legen ein ganz schönes Pensum vor. Keine Ahnung, woher die die Energie nehmen.
So nun seid ihr erstmal wieder mit allen wichtigen Infos versorgt.

Liebe Grüße Euer Vassili Spionidas

 

 

23.07.2015

Liebe Mama, lieber Papa, liebe Daheimgebliebene,

so vorgestern habe ich meinen Bericht ja quasi mitten am Tag unterbrochen. Die Rollerfahrer sind erst nach Angelokastro, einer alten Verteidungsanlage an der Nordwestspitze der Insel gefahren. Obwohl der kurze, aber steile Aufstieg in der Hitze nicht ganz einfach war, war es die wunderbare Aussicht sicherlich wert. Die Adria zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite und das Wasser sieht aus wie gemalt. Weiter ging es dann zum Steinstrand von Liapades. Im glasklaren Wasser kann man wunderbar schnorcheln und von einer Klippe springen.


Nach einer ausgedehnten Panorama-Rollertour zurück kamen die Ausflügler abends erschöpft am Haus an. Für den Abend hatten die großen Menschen ein Acitivity-Gruppenspiel vorbereitet. An 6 verschiedenen Stationen mussten die kleinen Menschen Ihr Geschick und Ihre Kreativität z.B. bei der Pantomime, beim Volleyball hochhalten, beim Darten etc. unter Beweis stellen.

Nach diesem geselligen Auftakt wurde es noch ein sehr ausgelassener Abend, bei dem auch die großen Menschen jede Menge Spass hatten.

Gestern Morgen machten wir uns dann gemeinsam auf zu einem kleinen, versteckten Strand. Hier konnte man sich auf Felsen bräunen, im Schatten Schlaf nachholen oder mit der Taucherbrille die Unterwasserwelt erkunden.


Am frühen Nachmittag brachen die meisten wieder auf zum Haus. Die Roller fuhren noch in die Berge in das Dorf „Old Perithia“, einer Art Freilichtmuseum in der man das älteste, original erhaltene Bergdorf Korfus bestaunen konnte. Spannender für die kleinen Menschen war jedoch das Eis, das die Betreuer ausgaben. Laut Aussage der kleinen Menschen war das Eis zwar zu klein und ein Spaghetti-Eis wäre besser gewesen, trotzdem haben sie die Kugel Eis genüsslich verdrückt.


Am Nachmittag wurde dann die Beach-Party vorbereitet. Mit viel Gepäck bewaffnet zogen wir zum nahegelegenen Strand. In den frühen Abendstunden waren die Temperaturen dann auch mal so, dass man am Strand Volleyball spielen konnte oder einfach noch einmal im Meer baden. Dann wurde am Strand gegrillt und die großen Menschen haben sich einen richtigen Esstisch gebuddelt.

Das war sehr bequem. Als es dann dunkel wurde, sind die kleinen Menschen mit Knicklichtern beladen noch einmal ins Meer gegangen und sagen vom weiten aus, wie lauter kleine Leuchtbojen. Das gemütliche Lagerfeuer musste dann leider ziemlich abrupt beendet werden, denn ein Grieche wollte uns nicht glauben, dass wir alles wieder ordentlich hinterlassen (was wir natürlich gemacht haben). Aber mittlerweile war es auch schon ein Uhr nachts. Bis alle wieder am Haus waren, war es dann auch Zeit fürs Bett. Nur die großen Menschen haben noch ein bisschen die Ruhe am Haus genossen.
Unsere Zeit hier neigt sich schwer dem Ende, aber ich möchte kein Trübsal blasen  und ich wäre kein guter Spion, wenn ich nicht schon längst herausgefunden hätte, dass noch ein paar Highlights kommen!

Liebe Grüße Euer Vassili Spionidas

 

26.07.2015

Liebe Mama, lieber Papa, liebe Daheimgebliebene,

ui jetzt habe ich schon ganz schön lange nicht mehr von mir hören lassen, aber um ehrlich zu sein, gab es hier so viel zu feiern, dass ich gar keine Zeit mehr hatte meine Berichte zu schreiben.
Aber gehen wir mal ein paar Tage zurück. Am Donnerstag (23.7.) haben wir alle erst einmal ausgeschlafen und Zeit am Pool verbracht. Ich war morgens schon richtig aufgeregt, denn es war mein Geburtstag. Am späten Nachmittag haben die großen Menschen dann die Terrasse geschmückt und alle kleinen Menschen zu meiner Geburtstagsparty eingeladen. Alle sind gekommen und mit Partyhüten und Tröten bewaffnet haben sie mich ordentlich hochleben lassen. Das war richtig richtig schön.

Die Terrasse sah schon nach kurzer Zeit aus, wie am Rosenmontag in Köln, sogar geschminkt haben sich alle für mich. Wie es sich für einen Kindergeburtstag gehört, haben wir viele Spiele gemacht: Eierlaufen, Torte wettessen, Luftballon treten etc. Und dann gab es noch Wassereis und gaaaanz viele Süßigkeiten. Nach den vielen Spielen haben sich alle erstmal im Pool abgekühlt und nach dem Abendessen haben wir noch ein bisschen weitergefeiert und dann auch schon gleich in Kimberly’s Geburtstag reingefeiert. Das war ein wirklich schöner 1. Geburtstag.  Am Freitag war dann das ganz große Highlight! Schon ganz früh sind wir aufgestanden und noch einmal zum Strand von Agios Georgios gefahren. Dort sind wir mit 5 Motorbooten in See gestochen. Die großen Menschen waren die Bootsführer und so hatten wir die Möglichkeit Buchten und Strände anzufahren, zu denen man sonst gar nicht kommt. Es war wirklich toll, die Insel von der Seeseite zu erkunden und die Zeit verging wie im Flug. Um 5 Uhr mussten wir wieder an unserem Anleger sein und hätten das auch pünktlich geschafft, wenn nicht kurz vor knapp zwei Booten der Sprit ausgegangen wäre und wir noch einmal hätten  nachfüllen müssen.


Aber letzten Endes erreichten alle, vollgetankt mit Sonne, den sicheren Hafen. Im Sauseschritt ging es dann fix zu unserem Haus und nach einem flotten Abendessen gleich weiter zum Strand, wo wir einen sehr schönen Gottesdienst gefeiert haben. Die großen und die kleinen Menschen haben den Gottesdienst gemeinsam gestaltet. Die großen Menschen haben Texte geschrieben und die kleinen Menschen hatten auf Leinwänden ihre Eindrücke von der Ferienfreizeit festgehalten. Da waren wahre Kunstwerke bei. Leider ist uns in diesem Gottesdienst auch bewusst geworden, dass unsere gemeinsame Zeit bald vorüber geht.


Da es ja unfair wäre, wenn nur mein Geburtstag so schön gefeiert wird, sind wir nach dem Gottesdienst noch einmal alle nach Roda in die Pirates Bar gelaufen, um dort Kimberly’s Geburtstag gebührend zu feiern. Dazu hatten alle trotz des schönen, aber anstrengenden Tages dann noch genügend Energie. Wahrscheinlich hat aber auch die Aussicht auf chillen am Samstag geholfen, noch einmal alle Reserven zu mobilisieren.
Am Samstag sind dann 5 große und 5 kleine Menschen zu einer weiteren Rollertour aufgebrochen. Noch einmal ging es zum Strand von Liapades. Das Wasser war wieder super zum Schnorcheln, aber erst einmal waren die Liegen und Sonnenschirme das Beste, um fix ein Stündchen Schlaf nachzuholen. Im wunderbaren Einklang, schlummerten die kleinen und großen Menschen erst einmal ein Ründchen.
Auf dem Rückweg führte die Strecke durch das Gebirge im Norden der Insel. Da es um die Mittagszeit hier einmal ordentlich gedonnert und geregnet hatte, war es hier herrlich kühl und die Gerüche der Pflanzen ganz intensiv. Zusammen mit der Aussicht war das ein tolles Erlebnis.


Für den Abend hatten einige kleine Menschen ein Schützenfest vorbereitet. Nach dem Abendessen traten die Jungen an und zogen mit einer selbstgebastelten Fahne zur Vogelwiese, um dort mit Dartpfeilen und Luftballons einen König zu ermitteln.
Mit dem 144. „Schuss“ holte traf André den letzten Ballon und war somit König André, der 1. Von Korfu. Nach der Abendrunde zog er mit seiner wunderschönen Königin Giselle Frikadelle und seinem 8köpfigen Hofstaat ein und legte sogar einen Eröffnungstanz aufs Parkett. Wie auf einem Schützenfest so üblich wurde noch lange und kräftig gefeiert. Die Feierei wurde um Mitternacht noch einmal intensiver, denn es gab schon wieder ein Geburtstagsmensch, unsere Svenja. Wir ließen auch sie kräftig hochleben. Das hatte allerdings zur Folge, dass vor allem für die großen Menschen die Nacht ganz schön kurz war. Naja, selber Schuld kann ich da nur sagen.


Heute fuhren wir dann noch einmal alle gemeinsam zum Strand nach Sidari, um ein letztes Mal im Meer zu baden. Während ich hier schreibe, herrscht um mich herum großes Packchaos.
Denn etwas unerwartet müssen wir das Haus morgen schon um 10 Uhr geräumt haben. Das war eigentlich anders geplant, da die Fähre erst um 0:30 geht und so müssen die kleinen und großen Menschen den morgigen Tag „leider“ im Wasserpark Hydropolis in Acharavi verbringen.
Ich denke, ich werde morgen Abend nicht mehr berichten, da es auf hoher See mit der Funkverbindung nicht so einfach ist. Die letzten Infos müsstet ihr Euch dann ganz direkt bei uns abholen.
Wenn alles planmäßig verläuft sind wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wieder in Lippstadt.
Zum einen freuen wir uns auf zu Hause, auf unser eigenes Bett, ne gute Dusche und ausgiebig Schlaf, zum anderen sind wir aber ganz schön traurig, dass diese tolle Zeit hier zu Ende geht.
Ich habe heute mal die großen Menschen befragt, die schon öfter hier waren und sie nach Ihrem Feedback gefragt.
Sie sagen, so entspannt wie in diesem Jahr war es noch nie. Alles in allem war es eine tolle Gruppe, die wirklich pflegeleicht war. Und auch von Wirtschaftskrise etc. merkt man hier gar nix. Wir konnten hier so gut abschalten, dass wir wirklich von nix etwas mitbekommen haben. Griechenland könnte schon wieder die Drachme zurück haben und wir hätten es vor lauter Tiefentspannung und Abgeschiedenheit nicht mitbekommen.
Nach wie vor ist Korfu eine wunderbare Insel, wo es auch nach 15 Jahren immer wieder neue schöne Flecken zu entdecken gibt. Wir hoffen ganz ganz doll, dass wir etwas von der Entspanntheit hier mit in den Alltag nehmen können.

Es hat mir viel Spass gemacht für Euch zu berichten und wenn ihr wollt, könnt ihr mich beim nächsten Mal ja wieder buchen.

Liebe Grüße Euer Vassili Spionidas

 


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