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Krankensalbung
Die Krankensalbung

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Jeder Mensch wird in seinem Leben Belastungen, Krankheit und Leid konfrontiert. Sie gehören zu unserem Leben dazu, sie schränken unser Leben aber auch ein. Eine schwere Krankheit macht bisher Selbstverständliches unmöglich, sie beeinträchtigt nicht nur den Körper sondern auch die Seele. Nicht selten kommen Zweifel am eigenen Glauben auf. 

Das Sakrament der Krankensalbung dient in dieser Situation dazu, Trost zu spenden und auf die rettende Nähe Gottes zu verweisen. Gott hat sich seines Volkes angenommen, um es zu erlösen. In Jesus hat er Mitleid mit uns Menschen gezeigt und Kranke geheilt. Er selbst hat unendliches Leid auf sich genommen und ist am Kreuz gestorben. Es ist jedoch nicht beim Leid und beim Tod geblieben. Jesus hat Leiden und Tod überwunden und ist am dritten Tage auferstanden. 

Die Krankensalbung verbindet den Kranken mit Jesus in besonderer Weise. Er erfährt die stärkende und heilende Kraft Christi. Das Sakrament will den Kranken keineswegs vorzeitig dem Tod überantworten. In der Gemeinschaft mit Christus wird der Kranke aber auch das Sterben bestehen, denn der Mensch ist zum Leben bestimmt und nicht zum Tod. 

Die Feier des Sakramentes besteht im Wesentlichen in der Salbung der Stirn und der Hände des Kranken. Dabei spricht der Priester: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes."


 Hinweise zur Handhabung in unserem Pastoralverbund: 

Die Krankensalbung ist nicht das Sakrament der Sterbenden, wie es die frühere Bezeichnung als „Letzte Ölung“ nahegelegt hat. Sie ist das durch die Kirche vermittelte Zeichen der Nähe Christi im Alter, in der Erfahrung der körperlichen Einschränkungen, aber auch in der Situation einer Erkrankung. Regelmäßig werden in den Gemeinden unseres Pastoralverbundes Gottesdienste mit der gemeinsamen Spendung der Krankensalbung angeboten. Insgesamt gesehen ist es ratsam, schon sehr rechtzeitig die Möglichkeit einer Krankensalbung anzufragen. Hilfreich wäre dabei die Vermittlung der pflegenden Angehörigen, dass es sich eben nicht um ein „Sterbesakrament“ handelt.



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Das Pastoralkonzept unseres Pastoralverbundes steht hier zum Download bereit
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