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St. Severinus Esbeck
St. Severinus Esbeck

St. Severinus Esbeck
© Bernhard Meilfes
St. Severinus Esbeck
© Bernhard Meilfes

Der Paderborner Bischof Meinwerk erwähnt 1036 in seinem Testament „Vernethe et Asbiki, quod es juxta Hurste (Verne und Esbeck, das bei Hörste liegt)“. Hörste besteht seit 881 und besitzt seit ca. 1150 eine Kirche, während die Hl. Ida schon 786 in Herzfeld eine Kirche errichtete.

Seit etwa 1300 wird die Pfarrei Esbeck erwähnt, nachdem wohl unter Albert von Esbeck eine Pfarrei gegründet wurde. Dieser war „von 1277 bis 1299 sechsmal Ratsherr und Bürgermeister in Lippstadt“ (A. Brand, Edelherrschaft…1916, S. 126). Nach Anordnung Karls d. Gr. von 789 mußte ein Pfarrei zwei Hufen Land (ca. 60 Morgen = 15 ha) und einen ansässigen Dienstadel haben, der dem Pfarrer Schutz gewähren konnte. Seit 1482 wurde die Pfarrstelle Esbeck vom Patrokli-Stift in Soest, das zu Köln gehörte, besetzt.

Im 30jährigen Krieg (1618 – 1648) „brachen Soldaten in die Kirche ein, zertrümmerten Altäre, Kanzel und Bänke und benutzten das Holz als Brennholz“ (Pfarrkirche St. Severin zu Esbeck 1879 – 1979, S. 4 f.) Am 13. Juli 1649 weihte Weihbischof Bernhard Frick „den Altar der Kapelle zu Dedinghausen und später den Altar zu Ehren des Severinus zu Esbeck“ (J. Hillebrand, 125 Jahre Pfarrkirche zu Esbeck, 1879 – 2004, S. 2). Der Heilige Severinus war Bischof von Köln und starb 403. Seine Statue (um 1730) hält in der linken Hand eine „Nachbildung der vorigen Esbecker Pfarrkirche“ (s. o. S. 4). Am 3. Oktober 1960 wurden Reliquien des Hl. Severinus (Festtag 23.10.) von Pfarrer Widekind und Vikar Jaeger von Köln nach Esbeck überführt, nachdem Kardinal Frings am 23. September 1960 eine „echte Reliquie“ dem Schrein entnahm, der „zuletzt 1829 geöffnet worden war“ (Esbecker Pfarrbrief vom 12. – 24.10.2010). Pfarrer Simonis, seit seinem Pfarrantritt gibt es Aufzeichnungen (1696 - ?), legte 1701 den Grundstein für eine neue Kirche, die 1706 konsekriert wurde. Diese Kirche mußte 1861“verankert“ werden, bevor man 1877 einen neuen Kirchenbau beschloß. 1878 wurde die Kirche niedergerissen. Das Küsterhaus, 1877 erbaut, diente als Notkirche. Diözesan-Baumeister Güldenpfennig aus Paderborn und Baumeister Pehle aus Lippstadt errichteten den Neubau. Am 1. November 1879 wurde der erste Gottesdienst gefeiert, die Weihe fand nach der Ausmalung und der inneren Ausschmückung am 14. Juni 1891 statt. Die Kirche besaß von 1897 bis 1964 eine Turmuhr.

1993 plädierte Pastor Möller für den Bau eines Pfarrheimes, das 1996 eingeweiht wurde.

Seit 19. September 2002 ist die Pfarrei Esbeck Teil des Pastoralverbundes Esbeck-Hörste-Bökenförde.

(Werner Richter)



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