5 Kirchen
St. Dionysius Bökenförde
St. Dionysius Bökenförde

St. Dionysius Bökenförde
© Bernhard Meilfes
St. Dionysius Bökenförde
© Bernhard Meilfes

Zwischen Erwitte und Geseke, etwa 1km nördlich der Bundesstraße 1 (Hellweg), findet sich Bökenförde mit der Pfarrkirche St. Dionysius. Die romanische Pfeilerbasilika zählt zu den ältesten Kirchen der Region und liegt in der Dorfmitte. Der Westturm als ältester Teil der Pfarrkirche stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert. Erst im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts wurde die dreischiffige Pfeilerbasilika an den Turm angebaut. Wie eine Legende berichtet erschien die Gottesmutter einem Hirten. So kam die Kirche zu einem Gnadenbild, das seither in Bökenförde verehrt wird.

Der Innenraum der St. Dionysius Kirche, die im Volksmund auch als „Kleiner Dom am Hellweg“ bezeichnet wird, wirkt monumental. Durch verschiedene Renovierungen nach 1960 ist der Innenraum klar gegliedert und durch eine schlichte Farbgebung strukturiert. Die Renovierung in den Jahren 1975/76 hat im Langhausgewölbe eine neoromanische Bemalung aufgedeckt. Von ihr wurden nur die bemalten Rippen mit Schlusssteinbuketts und Zwickelmalerei ergänzend wieder hergestellt. Reste von romanischer Malerei wurden an den Graten (Bögen) und an der Untersicht des westlichen Gurtbogens gefunden und freigelegt.

Im Turm findet man das achteckige Taufbecken aus Sandstein aus dem Jahr 1583. Das Kreuz im Turm stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ebenso findet sich im Turm eine Stiftertafel der Familie von Hörde, welche seit mindestens 1550 auf dem nahegelegenen Schloss Schwarzenraben wohnte.

 Der Kreuzweg an der Nordseite wurde vom Künstler Heinrich Gerhard Bücker 1962 geschaffen. In der Apsis befindet sich der Marienaltar mit dem Gnadenbild. Die von Bücker entworfene Mariensäule nimmt das alte Gnadenbild der „mater divinae gratiae“ („Mutter der göttlichen Gnade“) auf. Die Säule ist einem Bildstock nachempfunden. Das Gnadenbild selbst ist rund 800 Jahre alt. Es ist vom Typus her als romanische Sitzmadonna aus Lindenholz gearbeitet.

Im Erweiterungsbau von 1900 befindet sich der Altar. Dieser wurde bei der Renovierung 1961 als Tisch aus 2 großen Blöcken Anröchter Natursteins geschaffen. Die hinter dem Altar stehende Säule ist aus dem gleichen Material gestaltet. Das Kreuz ist aus Mooreiche und trägt Bergkristalle. Diese Kunstgegenstände wurden ebenfalls von Bücker entworfen und ausgeführt. Das von Bücker geschaffenen Tabernakel wirkt wie ein niedriger Schrein. In der Mitte des Türschlosses ist in Zellen-Emaille gearbeitet das Lamm Gottes abgebildet. Der Tabernakel ist innen und außen mit Achaten (Halbedelsteinen) und Bergkristallen besetzt und im Ganzen feuervergoldet. In der Apsis auf der Südseite befindet sich ein Kunstwerk zum Gedenken an „1000 Jahre Christen in Bökenförde“, das 2005 vom Künstler Stefan Pietryga aus Potsdam gefertigt wurde.

 



Pastoralkonzept

Das Pastoralkonzept unseres Pastoralverbundes steht hier zum Download bereit
mehr...

Messordnung zum Download
Die jeweils aktuelle Messordnung erreichen Sie über das Inhaltsverzeichnis auf der linken Seite (Rubrik Gottesdienste)
mehr...

Hier geht's zum Gemeindeverband
Gemeindeverband Hellweg
mehr...

Hier geht´s zum Pastoralverbund Lippstadt-Süd-West

mehr...

Hier geht's zum Dekanat Lippstadt-Rüthen
Dekanat Lippstadt-Rüthen
mehr...

www.katholisch.de
mehr...